hier lesen, was andere gern verschweigen würden:
:
Freispruch für Wirbelschleppen

Veröffentlicht im Höchster Kreisblatt 14.05.2013
Leserbrief:
 

Ohne Landebahn – keine Wirbelschleppen

Ohne Wirbelschleppen – keine herab fallenden Ziegel, also auch keine Gefährdung der
öffentlichen Sicherheit. Das ist der ursächliche Zusammenhang.
Dieser Zusammenhang wird bereits beurteilt im Planfeststellungsbeschluss zur Landebahn der
eine Wahrscheinlichkeit der Gefährdung untersucht dabei allerdings - wen wundert's - zu für
Fraport günstigen Ergebnissen kommt. Bereits die Annahmen des Gutachtens zur
Planfeststellung sind die Hintertür für Fraport, nämlich die Annahme „einer normgerechten
Dacheindeckung“. Und die Quittung dieser „Annahme“ flattert jetzt den Hausbesitzern auf den
Tisch. Das Kreisbauamt des MTK verschickt Mängelanzeigen wonach die Dächer Mängel
aufweisen und erwartet eine Rückmeldung wann diese Mängel durch die Hausbesitzer beseitigt
würden.
Beauftragt und bezahlt durch die Fraport – als „Dachinspektionsprogramm“ für besorgte
Hausbesitzer in Flörsheim und Raunheim verkauft, wurden zwei Sachverständige losgeschickt
um die normgerechte Eindeckung zu prüfen.Nicht etwa durch ein gerichtsverwertbares
Verfahren. Frage: welche Norm gilt für die Dachflächen im Bereich von Wirbelschleppen? Es ist
mit Sicherheit anzunehmen dass kein Dach in Flörsheim wirbelschleppengerecht gedeckt ist.
Warum auch? Die Dächer haben jahre- und jahrzehntelang bewiesen, dass sie keine
Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellen. Erst jetzt, nachdem die Landebahn besteht, ist
diese Gefährdung erzeugt worden. Und jetzt will sich die Kreisbehörde aus der Verantwortung
ziehen indem sie den Hausbesitzern den schwarzen Peter zuschiebt. Ist etwa der Bauaufsicht
jahre-und jahrzentelang entgangen, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährded war?
Liegt möglicherweise eine Amtspflichtverletzung vor?

Ein empörender Vorgang aber einer der
voll ins Bild passt. Die bekannte Kumpanei von Fraport, Politik, Justiz und Polizei beim
Durchhauen des Projekts findet ihren Fortgang durch die Mängelanzeige des Kreises. Und dies
spiegelt sich auch in der Behandlung des Antrags der Wählergemeinschaft die LINKE.Main-
Taunus im Kreistag. Dieser hatte die umgehende Aussetzung der Betriebserlaubnis der
Landebahn gefordert. Abgestimmt wurde er allerdings nicht. Aus noch zu klärenden Gründe
 

Carlo Graf
Unterstützer der Wählergemeinschaft die LINKE-MTK

 


Veröffentlicht von carlo (carlo) am 11 May 2013
Zuletzt geändert am: 14 May 2013 um 9:30 AM


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