hier lesen, was andere gern verschweigen würden:
:
Gesundheitspolitik-zu sozialistisch

 

Leserbrief zum Artikel „Reicher Kreis in Miesen“ im Höchster Kreisblatt vom 28.09.2011

 

 

 

Gesundheitspolitik „zu sozialistisch“

 

Der Fast-Schon-Landrat Michael Cyriax hat – kurz vor Amtsantritt gleich die Analyse der Gesundheitspolitik parat. Sie „ist dem sozialistischen System sehr angenähert Leistung wird bestraft und nicht belohnt.“

Hören wir aber noch eine zweite Stimme. McKinsey & Company, nach eigenen Angaben

weltweit führende Topmanagement Beratung“.

Bereits in einer Studie vom Mai 2006 über die Einführung der Fallpauschalen erklären sie: „Krankenhausreform weitgehend ausgereizt“ und „Fallpauschalen bringen jede dritte Klinik in Bedrängnis größte Herausforderung in der Nachkriegsgeschichte“.

Und im Schlussabsatz: „Selbst weitere Verbesserungen helfen nicht, die grundsätzliche Unterfinanzierung des deutschen Gesundheitswesens zu beseitigen“.

Klarer geht’s nicht. Und gegensätzlicher geht’s auch nicht.
Für Cyriax liegt es an einem Gesundheitssystem das dem sozialitischen System sehr angenähert ist.
Bei McKinsey liegt es schlicht und ergreifend an der Unterfinanzierung.

Wer hat nun wohl recht?

Vielleicht wir, die wir seit Jahren eine solidarische Bürgerversicherung fordern, in der jegliches Einkommen, sei es aus Lohnarbeit, Beamtensold, Gewinnen und Kapitalerträgen heranzuziehen ist. Oder ist das schon wieder zu sozialistisch?

 

 

Wählergemeinschaft die LINKE

im Auftrag Carlo Graf

 

 

 

 


Veröffentlicht von mk (admin) am 29 Sep 2011
Zuletzt geändert am: 29 Sep 2011 um 9:49 AM


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