hier lesen, was andere gern verschweigen würden:
:
Klinikfusion - ausgesteuert ?

 

 

 

 

Bezug : „Ungeklärte Steuerfragen“ Artikel im HK vom23.09.2015

 

LESERBRIEF

 

Ungeklärt

 

Die steuerliche Seite ist es, die seit Monaten das ganze Projekt in der Schwebe hält,“ meint Landrat Michael Cyriax zum Thema Klinikfusion. Mag sein, dass er einen etwas verengten Blick auf ungeklärte Fragen hat. Deshalb zur Erinnerung: Betriebsrat und Personalrat der Main-Taunus Kliniken und der Höchster Klinik haben unmissverständlich klar gemacht, dass ohne Rückkkehr der Kliniken in den kommunalen Arbeitgeberverband und – damit verbunden – ein einheitlicher Tarif des öffentlichen Dienstes (TvöD bzw. TV-Ärzte/KVA) für alle die zwingende Voraussetzung für die Fusion ist. „NO-GO“, so hat es die Gewerkschaft Verdi ausgedrückt.

Die Gründung von Subgesellschaften oder Outsourcing zum Zwecke der Reduzierung der Personalkosten werden grundsätzlich abgelehnt. Die Mitbestimmung muss auf allen Ebenen gewährleistet sein, das heißt: Verzicht auf die geplante Konzernarchitektur als Tendenzbetrieb.

Geklärt scheint für den Landrat auch eine mögliche Rückabwicklung der Fusion, also Beendigung der Zusammenarbeit mit Höchst, “falls dann einer der Partner nicht mehr endlos zubuttern wolle“.

Nur, nach Ende des Zubutterns aus dem Kreishaushalt, diese Phase mag der Landrat nicht weiter ausführen. Ich will es aussprechen. Nach dem Ende des „Zubutterns“ beginnt die Phase der Schnäppchenjäger, auch genannt private Investoren.

Die steuerliche Seite mag ungeklärt sein, wenn's nur das wäre.

 

 


 


 

Carlo Graf
Unterstützer der Wählergemeinschaft die LINKE.Main-Taunus


Veröffentlicht von carlo (carlo) am 23 Sep 2015
Zuletzt geändert am: 24 Sep 2015 um 7:37 AM


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