hier lesen, was andere gern verschweigen würden:
:
Kreuzzwang

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/main-taunus/das-kreuz-des-anstosses_rmn01.c.10477915.de.html

Bezug: Höchster Kreisblatt vom 19.02.2013

„Das Kreuz des Anstoßes“



Leserbrief:

Mißbräuchlich

Ein Vorwurf, der in den christlichen Großorganisationen, immer wieder auf der Tagesordnung steht.

Jüngst in Hofheim Diedenbergen an der Philipp-Keim Grundschule.

Kirchengemeinde und Schulleitung lassen ein Holzkreuz auf den Schulhof stellen und mit kurzer Andacht, Gebeten und Gesängen „begrüßen“.HK vom 19.02.2013. Dies geschieht auf dem Gelände einer öffentlichen Schule, was zweifelsohne nicht erlaubt ist. Siehe Neutralitätspflicht aus dem GG, Art.4, Art. 140 , weiter bestärkt durch das bekannte „Kruzifix-Urteil“ in Bayern.

Das interessiert aber weder die Schulleitung noch den Pfarrer Thorsten Heinrich. „Wir missionieren nicht, wir klären auf.“ HK vom 19.02.2013.

Nun ist das mit der Aufklärung der Großkirchen so eine Sache. Fast jede Woche besteht mittlerweile Bedarf.

Abweisung von Vergewaltigungsopfern in Kölner christlichen Kliniken, Beschwerden von Mißbrauchsopfern in kirchlichen Einrichtungen über Vertuschung und Verschleppung.Oder etwas zurück in die Vergangenheit. Wievielen Gläubigen wurde „Aufklärung“ derKirchen zuteil, daß zu den Verbrechen in der Progromnacht 1938 nicht eine Kirchenführung im Deutschen Reich auch nur ein Wort öffentlichen Protestes erhoben hat. Daß viele „Geistliche“ vor allem Protestantische unter ihrem Talar die SA-Uniform getragen haben. Oder was ist von der Aufklärung gegenüber den Strafmaßnahmen an Galileo Galilei zu halten die sich 350 Jahre Zeit gelassen hat um ihn zu rehabiltieren für seine wissentschaftliche Erkenntnis, daß die Erde nicht das Zentrum des Universums ist. Erst am 31.Okober 1992 ergriff Papst Paul der II die Gelegenheit Galilei zu rehabilitieren. Diese Anti-Aufklärung könnte beliebig fortgesetzt werden. Und in diesem Licht sehe ich die Aufklärung in der Grundschule. Über was werden Grundschüler_innen aufgeklärt? Werden sie aufgeklärt über die erheblichen historischen Zweifel über die Wiedergeburt eines Mannes mit Namen Jesus. Richtig, das kann man Grundschüler_innen nicht zumuten. Sie sollen ja glauben und nicht wissen. Deshalb muß die „Aufklärung“ in möglichst jungen Jahren stattfinden, auch eine mißbräuchliche Methode.

Zum Schluß noch ein Wort zum mißbräulichen Gebrauch des Landratsamtes.

Auch hier eine öffentliche Einrichtung die noch nicht christianisiert ist. Das soll sich aber ändern. Der neue Landrat , Hausherr dieser Einrichtung, scheint den fundamentalen Interessen der Großkirchen geneigt zu sein, oder sind es bereits fundamentalistische?

Carlo Graf

Mitglied des Deutschen Freidenkerverbandes


Veröffentlicht von mk (admin) am 02 Mar 2013
Zuletzt geändert am: 05 Mar 2013 um 10:54 AM


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