hier lesen, was andere gern verschweigen würden:
:
"Sauerei"

15.01.2014

Persönliche Erklärung

 

 

Sauerei“ …. es kommt immer auf den Standpunkt an.

 

HK 15.01.2015: Wintermeyer: „Zur Mitnahme des Mandats hat Albrecht Kündiger sich ja geäußert. Ich unterstütze das.“ „Der Grüne Kreis-Fraktionschef hatte das Verhalten von Bottoms und Wagenbach als Sauerei angesehen.“

 

Dass Wintermeyer jetzt die schwarz-grüne Koalition in Hessen gemeinsam mit Albrecht Kündiger als gut, richtig und vorteilhaft für die Bevölkerung Hessens verkauft, ist sein Sache, doch viele Wähler der Grünen, bei der Kommunalwahl von 2011 und der Landtagswahl vom September, halten es für eine „S ….“ was die Parteioberen der Grünen aus ihrem Votum gemacht haben.

 

Was den Flughafenausbau angeht, war die im Kreis vorgegaukelte Einheit gegen die Landebahn (gegen deren Bau der Kreis formal noch immer die Klage führt) nur noch eine Monstranz, die man vor sich her trug.

 

Am 16.12.2013 wurde im Kreistag der Antrag der Wählergemeinschaft DIE LINKE mit Forderung, die Landebahn Nord-West still zu legen mit überwältigender Mehrheit von CDU/FDP/FWG/SPD abgelehnt, bei Stimmenthaltung von Teilen der Grünen.

 

Und wer befand sich in den Reihen der Ablehner? Herr Wintermeyer, und alle drei Bürgermeister der am meisten vom Flughafenausbau betroffenen Städte: Frau Köster (Hattersheim) Herr Antenbrink (Flörsheim) und Frau Munck (Hochheim)! Herr Kündiger hat sich enthalten.

Eine Seite würde das Verhalten als „vernünftig geworden“ bezeichnen, die andere als „S....“.

 

Die Menschen in dieser Region werden nicht nur vom Fluglärm (deshalb ist Wintermeyers Aussage über „Initiativen gegen Fluglärm“ falsch) traktiert, sondern müssen wegen des Flughafenausbaus um ihr Leben und ihre Gesundheit durch Wirbelschleppen, Fein- und Feinststaubemissionen durch immer mehr Flugzeuge und Verkehr, durch Vernichtung ihres Lebens- und Erholungsraums fürchten.

Dagegen vereinbart die neue Schwarz-grüne Koalition eine „Überprüfung des Terminals 3“.

Doch alle Vorbereitungen zum Bau des Terminals gehen Schritt für Schritt weiter: September 2013 Bauantrag der Fraport fürs Terminal 3, ab 2012 soll gebaut werden. Die Bauvorbereitungen laufen seit 2011. Zwei der vier Abfertigungsfinger im Vorfeld sind planiert und werden derzeit als Parkposition für Flugzeuge genutzt, mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens wurde begonnen.

Für einen eigenen Autobahnanschluss des Terminal 3 sollen 15 Ha Wald der Gemeinde Trebur fallen. Der Bannwaldstatus des Treburer Oberwaldes ist bereits aufgehoben. Das Regierungspräsidium hat die Waldabholzung in Langen für den Kiesabbau zum Terminalbau bereits genehmigt!
Wer kann da noch an eine „Überprüfung“ glauben, wenn in Wirklichkeit der Bau bereits begonnen hat? Die Ausbaugegner halten dies für eine „S...“!

 

Und: Alle die sich irgendwie mit dem Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau befasst haben, mussten feststellen, dass die Kochsche Landesregierung Gutachten, Prognosen und Annahmen von Fraport übernommen hat, die sich in vieler Hinsicht als falsch herausgestellt haben. Zu welchen Zweck? Einen Megaflughafen in der dicht besiedelten Rhein-Main-Region – ohne Rücksicht auf Verluste – zu sichern. Vom Standpunkt hängt es ab, dies als „Entwicklungsmotor der Region“ zu bezeichnen oder als eine „S...“!

 

Die beiden ehemaligen Abgeordneten der Grünen, Irmtraud Bottoms und Johannes Wagenbach, jedenfalls, sollten sich über die Kritik von Wintermeyer oder Kündiger nicht die Haare raufen. Sie und ihre Wählerinnen und Wähler wissen, wofür sie vor fast drei Jahren angetreten sind: Für eine andere Politik in Kreis und Land – wie hier erläutert am Beispiel Flughafenausbau.

Sie stehen zu ihren Überzeugungen und das ist das Gegenteil von einer Sauerei! Sie wollen die einzige Opposition im Kreistag unterstützen und dort das Mandat, das sie von ihren Wählern erhalten haben, ausüben.

 

 

 

Beate Ullrich-Graf

Fraktionsvorsitzende

Wählergemeinschaft DIE LINKE.Main-Taunus im Kreistag 15.01.2014

 

 

Fraktion „Wählergemeinschaft DIE LINKE.MAIN-TAUNUS“ im Kreistag des Main-Taunus-Kreis

Die Abgeordneten Frau Beate Ullrich-Graf aus Hattersheim und der Abgeordnete Herr Fritz-Walter Hornung aus Eschborn besetzen den Fraktionsvorsitz gleichberechtigt gemeinsam.

 


Veröffentlicht von carlo (carlo) am 17 Jan 2014
Zuletzt geändert am: 17 Jan 2014 um 9:56 AM


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