hier lesen, was andere gern verschweigen würden:
:
Terminal 3 - Antrag der Wählergemeinschaft die LINKE wird angenommen.

Unser Antrag gegen den Bau des Terminals 3 wurde in der Montagssitzung des Haupt-und Finanzausschusses mit einer Stimme Mehrheit angenommen.

Diese eine Stimme der Abgeordenten der FWG,Frau Munck, ehemalige Bürgermeisterin Hochheims, hat den Ausschlag gegeben.

Wir danken Frau Munck für Ihre unbeirrte Haltung gegen die Erweiterung des Flughafens. Sie hat damit die Front der Ja-Sager von CDU-FDP-FWG durchbrochen.

Hier unsere Presseerklärung dazu vom 21.09.2015:

Wählergemeinschaft
Main-Taunus
Fraktion im Kreistag des Main-Taunus-Kreises
Presseinformation vom 21. September 2015
LINKE-Antrag findet Mehrheit gegen CDU und FDP:
MTK kritisiert Realisierung des Terminals 3 „auf Schärfste“
Zwei Wochen vor dem ersten Spatenstich für das Terminal 3 hat sich der Haupt- und
Finanzausschuss (HFA) des Kreistags heute mit Mehrheit einem Antrag der Fraktion
DIE LINKE. Main-Taunus angeschlossen. Der HFA war vom Kreistag am 11. Mai 2015
mit der abschließenden Beschlussfassung beauftragt worden. Der Beschlusstext
lautet:
„Der Kreistag kritisiert aufs Schärfste den Beschluss des Aufsichtsrats der
FRAPORT AG den Neubau des Terminals 3 in der Region zu realisieren. Dies gilt für
die mit dem Investitionsvorhaben verbundende Bindung öffentlicher Mittel an ein
ökonomisch unsinniges und ökologisch schädliches Projekt ebenso wie für die damit
einhergehende weitere Einschränkung der Lebensqualität und erhöhte Gefährdung der
Gesundheit der Bevölkerung im Rhein Main-Gebiet.“
Während CDU und FDP (letztere vertreten durch den Hochheimer Bürgermeister) den
Antrag ablehnten, stimmten neben der Vertreterin der LINKEN, Trudy Bottoms, die
Vertreter_innen der SPD, der Grünen und auch Angelika Munck vom Koalitionspartner
FWG dem Antrag der LINKEN zu. Damit war eine Mehrheit von 8 von 15 Stimmen
erreicht.
Kurz zuvor hatten die Grünen ihren ebenfalls kritischen Antrag zum Terminal 3, der
schon seit fast einem Jahr im HFA „geparkt“ war, zurückgezogen. DIE LINKE. Main-
Taunus bestand jedoch auf der Abstimmung ihres eigenen Antrags – und hatte Erfolg.
Die Verweisung von Anträgen der linken Opposition an die Ausschüsse zur
abschließenden Beschlussfassung hat im Main-Taunus-Kreis leider Tradition. In der
Regel wird damit eine möglichst geräuschlose „Beerdigung“ unbequemer Anträge
erreicht. Diesmal ging dieses Kalkül nicht auf.
Die heutige abschließende Beschlussfassung im Main-Taunus-Kreis ist ein deutliches
Signal an Fraport und auch an die Landesregierung.
Beate Ullrich-Graf
Fritz-Walter Hornung
Anlage: Antrag der Fraktion WG DIE LINKE. Main-Taunus

 

Und hier unser Antragstext.


Antrag der Wählergemeinschaft DIE LINKE.Main-Taunus
betr.: Fraport beschließt Bau des Terminal 3
Der Kreistag möge beschließen:
Der Kreistag kritisiert aufs Schärfste den Beschluss des Aufsichtsrats der
FRAPORT AG den Neubau des Terminals 3 in der Region zu realisieren. Dies gilt
für die mit dem Investitionsvorhaben verbundende Bindung öffentlicher Mittel an ein
ökonomisch unsinniges und ökologisch schädliches Projekt ebenso wie für die
damit einhergehende weitere Einschränkung der Lebensqualität und erhöhte
Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung im Rhein Main-Gebiet.
Begründung:
Es gibt keinen Bedarf für die Erweiterung des Frankfurter Flughafens um die
Größenordnung des Hamburger Flughafens. Alle Prognosen über das Wachstum
des Flugverkehrs in Frankfurt haben sich bisher als Wunschdenken erwiesen. Eine
Investition von drei Milliarden Euro kann Fraport nur finanzieren, weil das Land
Hessen und die Stadt Frankfurt Mehrheitsgesellschafter sind. Damit werden wir
Bürger in die Haftung für dies unverantwortliche Vorhaben genommen, ganz
abgesehen von der zu erwartenden Mehrbelastung durch Fluglärm und
Schadstoffe. Die Ausführung des Terminals 3 macht alle Bemühungen zunichte
Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung im Main-Taunus Kreis,
insbesondere der Gemeinden der Mainschiene, nachhaltig zu schützen und zu
verbessern.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
Gez.: Beate Ullrich-Graf
Fraktionsvorsitzende
gez.: Fritz-Walter Hornung
Fraktionsvorsitzender

 

Dies ist somit die ofizielle Meinung des Main-Taunus-Kreises.


Veröffentlicht von carlo (carlo) am 21 Sep 2015
Zuletzt geändert am: 21 Sep 2015 um 9:10 PM


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